Phantom Blade Zero: Alles, was ihr wissen müsst
Release-Termin, Story, Kampfsystem, Waffen und erste Eindrücke zum kommenden Kung-Fu-Action-RPG von S-GAME.

Phantom Blade Zero, das kommende Action-RPG des chinesischen Entwicklers S-GAME, erscheint am 29. Oktober 2026 für PlayStation 5 und PC. In Nord- und Südamerika sowie einigen weiteren Regionen können Spieler bereits am 28. Oktober loslegen.
Mit rasanten Martial-Arts-Kämpfen und einer düsteren Fantasy-Welt, die von chinesischen Wuxia-Geschichten inspiriert ist, hat das Spiel vor allem durch seine spektakulären Schwertduelle und seinen ungewöhnlichen Grafikstil Aufmerksamkeit erregt. Wenige Tage vor dem Release fassen wir zusammen, was ihr über Phantom Blade Zero wissen solltet.
| Spiel | Phantom Blade Zero |
|---|---|
| Release-Termin | 29. Oktober 2026 (28. Oktober in einigen Regionen) |
| Entwickler / Publisher | S-GAME |
| Plattformen | PS5, PC (Steam und Epic Games Store) |
| Genre | Singleplayer-Action-RPG |
| Engine | Unreal Engine 5 |
| Standard Edition | €69.99 |
| Digital Deluxe Edition | €79.99 |
Die digitalen Editionen können bereits vorbestellt werden. Die physischen PS5-Versionen sollen dagegen erst 2027 erscheinen. Eine Xbox-Fassung wurde bislang nicht angekündigt.
Story und Spielwelt
In Phantom Blade Zero schlüpfen Spieler in die Rolle von Soul, einem Elite-Attentäter, der einer geheimnisvollen Organisation namens The Order angehört.
Nachdem ihm der Mord an seinem Meister angehängt wurde, wird Soul von seinen ehemaligen Verbündeten gejagt und erleidet eine tödliche Herzverletzung. Ein künstliches Herz rettet ihm zwar das Leben, doch ihm bleiben nur noch 66 Tage.

Die Zeit läuft gegen ihn: Soul reist durch die Wulin, die Unterwelt der Kampfkünstler, um die Wahrheit hinter der Verschwörung aufzudecken und einen Weg zu finden, sein Leben zu retten.
Die Spielwelt verbindet traditionelle chinesische Kampfkünste mit Dark Fantasy, mechanischer Technologie und übernatürlichen Elementen. S-GAME bezeichnet diesen Stil als „Kungfupunk“. Als Inspiration dienen klassische Wuxia-Erzählungen und Martial-Arts-Filme aus Hongkong.
Phantom Blade Zero ist zudem mit den früheren Spielereihen Phantom Blade und Rainblood von S-GAME verbunden. Vorkenntnisse sind allerdings nicht nötig, um der Geschichte folgen zu können.
Gameplay
Phantom Blade Zero ist ein Action-RPG aus der Third-Person-Perspektive, bei dem schnelle und flüssige Nahkämpfe im Mittelpunkt stehen. Spieler können Schwertangriffe, Paraden, Ausweichmanöver und Finisher miteinander kombinieren. Die Kämpfe sollen sich dabei wie Szenen aus einem Martial-Arts-Film anfühlen.

Das Kampfsystem erinnert in einigen Punkten an Sekiro: Shadows Die Twice, insbesondere beim präzisen Timing von Paraden und Kontern. Gleichzeitig bietet Phantom Blade Zero Elemente, die man aus Actionspielen wie Devil May Cry kennt: Spieler können verschiedene Waffen ausprobieren und zu abwechslungsreichen Kombos verbinden.
Anders als viele klassische Soulslikes bietet das Spiel mehrere Schwierigkeitsgrade. Damit sollen auch Spieler auf ihre Kosten kommen, die sich vor allem auf die Geschichte und die spektakulären Kämpfe konzentrieren möchten.
Waffen, Phantom Edges und Kampftechniken
Eine der größten Stärken von Phantom Blade Zero soll die große Waffenauswahl sein. S-GAME hat bereits mehr als 30 Hauptwaffen und 25 spezielle Sekundärwaffen vorgestellt, die als Phantom Edges bezeichnet werden.
Spieler können zwei Hauptwaffen und zwei Phantom Edges ausrüsten und im Kampf zwischen ihnen wechseln. Jede Waffe verfügt über eigene Angriffe und Techniken. Von bestimmten besiegten Gegnern lassen sich außerdem neue Waffen und Fähigkeiten übernehmen.


Der neueste Trailer zeigt zudem ein breites Waffenarsenal, darunter Metallschirme, Doppelklingen, Langschwerter und Ketten. Die Waffen unterscheiden sich nicht nur im Kampfstil, sondern auch durch ihre visuellen Effekte. Zu sehen sind unter anderem flammende Angriffe und mächtige Energiewellen, die mit Schwerthieben ausgelöst werden.
Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Ressource Sha-Chi, die sowohl für offensive als auch defensive Aktionen benötigt wird. Wer Angriffe im richtigen Moment pariert oder ihnen ausweicht, kann den Druck auf seine Gegner aufrechterhalten. Unüberlegte Aktionen können Soul dagegen schnell verwundbar machen.
Das System soll spektakuläre Kombos ermöglichen, ohne dabei zu kompliziert zu werden. Gutes Timing, die richtige Positionierung und das Erkennen gegnerischer Angriffsmuster bleiben dennoch entscheidend.
Erkundung, Nebenquests und Bosskämpfe

Trotz seiner weitläufigen Schauplätze ist Phantom Blade Zero kein klassisches Open-World-Spiel. Stattdessen erwarten Spieler miteinander verbundene, halboffene Gebiete mit versteckten Wegen, optionalen Bossen, Nebenquests und zahlreichen Geheimnissen.
Manche Bereiche lassen sich erst mit bestimmten Waffen oder Werkzeugen erreichen. Dadurch lohnt es sich, bereits besuchte Orte später erneut zu erkunden. Wer abseits der Hauptroute unterwegs ist, kann außerdem zusätzliche Geschichten entdecken und den weiteren Verlauf des Abenteuers beeinflussen.

Auch Schleichen ist möglich. Spieler können sich unbemerkt an Gegner heranpirschen, Überraschungsangriffe ausführen oder kleinere Gruppen ausschalten, bevor es zum offenen Kampf kommt.
Darüber hinaus soll Phantom Blade Zero mehrere Enden bieten, die unter anderem von den Entscheidungen der Spieler und abgeschlossenen Nebenquests abhängen.
Was sagen die ersten Anspielberichte zu Phantom Blade Zero?
Die bisherigen Eindrücke der Fachpresse fallen überwiegend positiv aus. Besonders das Kampfsystem und das Design der Bossgegner werden gelobt.
In einem Anspielbericht vom 9. Oktober bezeichnete IGN-Redakteur Travis Northup das Kampfsystem als eines der flüssigsten und befriedigendsten seit Sekiro. Nach sechs Stunden Spielzeit lobte er außerdem die abwechslungsreichen Bosskämpfe und die zahlreichen Geheimnisse, die sich in den Spielgebieten entdecken lassen.
Auch RPGFan hob die Erkundung positiv hervor. Die miteinander verbundenen Level motivieren demnach dazu, versteckte Bereiche, optionale Kämpfe und nützliche Ausrüstung zu suchen, statt einfach nur von einem Boss zum nächsten zu laufen.
Allerdings berichtete IGN bei der PC-Version auch von gelegentlichen Rucklern und Framerate-Einbrüchen. Wie gut das Spiel zum Release optimiert sein wird, bleibt daher abzuwarten.
Wichtig ist dabei, dass sich diese Eindrücke auf Vorabversionen beziehen. Erst die Tests der fertigen Version werden zeigen, wie es um die Performance, die Geschichte und die Gesamtqualität des Spiels steht.

Kommentar der Redaktion
Phantom Blade Zero könnte besonders für Spieler interessant sein, die das Kampfsystem von Sekiro mögen, sich aber mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Waffen und Kombos wünschen. Die aufwendig choreografierten Martial-Arts-Kämpfe sind schon jetzt ein echter Blickfang. Entscheidend wird sein, ob das fertige Spiel dieses Niveau auch bei der Geschichte, der Erkundung und den Bosskämpfen halten kann.


